Besondere Begabungen fördern: IGS Bramsche ist Gründungsmitglied im „Begabten-Verbund Bramsche“

Besondere Begabungen fördern: IGS Bramsche ist Gründungsmitglied im „Begabten-Verbund Bramsche“

Besondere Begabungen zu fördern ist das Grundanliegen der Integrierten Gesamtschule Bramsche. Dies geschieht im täglichen Unterricht aber auch durch besondere Angebote. Der Begabtenverbund Bramsche (BVB) hat sich zunächst das Ziel gesetzt, im Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule besondere Angebote an talentierte Grundschülerinnen und Grundschüler anzubieten. Weitere Hintergründe können im unten stehenden Artikel der Bramscher Nachrichten nachgelesen werden.

Begabtenverbund gegründet

Bramscher Schulen wollen Begabte besonders fördern

begabtenverbund

Die Mitglieder im Begabtenverbund Bramsche möchten das Begabungspotenzial von Schülern mit kreativen Zusatzangeboten außerhalb des allgemein verbindlichen Schulstoffs fördern. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Talentierten Schülern ein Angebot zu machen, das über den normalen Lehrplan der Schulen hinausgeht: Das ist das Anliegen des neu gegründeten „Begabtenverbundes Bramsche“, kurz BVB.

Noch unter der Mitwirkung des inzwischen pensionierten Schulleiters des Greselius-Gymnasiums, Klaus-Jürgen Bock, angestoßen, haben sich inzwischen die Grundschulen Achmer, Epe, Hesepe, Ueffeln, Im Sande, die Martinus- sowie die Meyerhofschule mit der Integrierten Gesamtschule und dem Gymnasium zusammengeschlossen, um „im Zeitalter der Inklusion nicht nur das Fördern von Schwächeren, sondern auch das Fordern von Schülerinnen und Schülern am anderen Ende des Leistungsvermögens nicht aus dem Blick zu verlieren. Diese Schüler haben auch ein Recht auf Förderung gemäß ihrem Leistungsvermögen“, bringt es Heike Riddering, Leiterin der Grundschule Ueffeln, für den BVB auf den Punkt.

Vier Veranstaltungen geplant

Um den Kindern mit Hoch- oder Teilbegabungen weitere Lernimpulse zu bieten, wird es schon ab Ende April insgesamt vier, zum Teil mehrtägige Veranstaltungen im Nachmittagsbereich geben, die die Bedürfnisse dieser Kinder nach einem verstärkten Fordern ihrer Möglichkeiten aufgreifen. Bislang richten sich diese Angebote in einem ersten Schritt noch an Schüler der Jahrgangsstufe vier. Langfristig angedacht ist aber ein Konzept, das dem Begabungspotenzial von der Kindertagesstätte bis hin zu den Oberstufenschülern der weiterführenden Schulen entgegenkommt. Welche Kinder an den Zusatzangeboten teilnehmen können, wird in den jeweiligen Schulen geklärt. Dreizügige Schulen können drei, die kleineren Schulen zwei ihrer Schüler auswählen und in diese Angebote entsenden.

Geschichte und Sprache, Mathe, Sport

„Kinder-Zeitmaschine: Das alte Rom“ nennt sich eine dreiteilige Veranstaltungsreihe, die sich an Kinder mit Interesse an Geschichte und Sprache wendet. Hier stehen das Leben im alten Rom und die Götter und Helden dieser Zeitepoche im Fokus. Sportlich geht es beim Indian-Dodge-Turnier zu. Dieses tempo- und actionsreiche Mannschaftsspiel soll Kinder mit besonders ausgeprägten sportlichen Fähigkeiten fördern. Für fitte Rechenköpfe ist der geplante Mathe-Krimi-Abend gedacht, bei dem Kommissar Lukas Fuchs einen unglaublich kniffligen Fall zu lösen hat und dafür die Hilfe von Viertklässlern braucht, die gerne rechnen und knobeln. Ferner befindet sich noch ein Schachprojekt in der Endphase seiner Vorbereitung.
Schnell und konkret in die Praxis kommen, das wollte der Begabtenverbund. Mit dem jetzt auf die Beine gestellten Angebot „wird auch zum Ausdruck gebracht, dass die Zusammenarbeit unter den Schulen weit gediehen ist, und wir deshalb auch derartige Wege gehen können“, erklärt Heike Riddering.

Bramscher Nachrichten vom 14.04.16

 

 

 

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