Völkerverständigung: Reiseblog zum Besuch in unserer polnischen Partnerschule in Glogow

Völkerverständigung: Reiseblog zum Besuch in unserer polnischen Partnerschule in Glogow

Donnerstag, 25. Oktober:

Dzien dobry und hallo aus Glogau!

Wunderbare und sehr bereichernde Erfahrungen können zur Zeit 16 Schülerinnen und Schüler der IGS Bramsche im polnischen Glogau machen. Die IGS Bramsche besucht die polnische Partnerschule SP3 (Szkola Podstawowa Nr 3) um einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Die jungen Menschen beider Schulen lernen sich kennen und unternehmen gemeinsame Ausflüge. Glogau selbst wurde erkundet. Gestern machten sich alle auf den Weg nach Breslau. Eine moderne und sehr schöne Stadt, die alle beeindruckte. Heute besuchen alle den Unterricht und können so auf viele gemeinsame Erfahrungen zurückgreifen. Im Mai ist der Gegenbesuch in Bramsche geplant. Dowidzenia und schöne Grüße aus  Glogau!

Reiseblog von Anna:

Am Montag, den 22.10.2018, haben sich 16 Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrganges der IGS Bramsche morgens am Hauptbahnhof in Osnabrück getroffen. Die Koffer waren schwer und wir Schüler aufgeregt. Wir verabschiedeten uns von unseren Eltern und stiegen in den Zug. Die Fahrt war lang und wir mussten ein paarmal umsteigen. Als wir um ca. 19:00 Uhr in Glogow, einer Stadt in Polen, ankamen, haben uns Eltern unserer Partnerschule SP3 abgeholt und zum Hotel gebracht. Einige polnische Schüler waren auch schon dabei und wir haben uns ein wenig kennenlernen können. Als wir im Hotel ankamen, gab es bald schon Abendbrot. Wir hatten großen Hunger und freuten uns schon auf unser Bett.

Am Dienstag haben wir unsere Partnerschule besucht. Die polnischen Schüler und Lehrer haben uns sehr nett empfangen. Zuerst waren wir ein bisschen schüchtern, aber das hat sich mit der Zeit gelegt. Wir haben Kennenlernspiele gespielt und uns unterhalten. Am Nachmittag hat uns ein Stadtführer die Stadt gezeigt und uns ihre Geschichte erzählt. Die polnischen Schüler konnten etwas Deutsch, doch auf Englisch war es wesentlich leichter sich zu verständigen. Zuerst war es ungewohnt, aber mit der Zeit hat es sogar Spaß gemacht.

Am Mittwoch mussten wir sehr früh aufstehen, da wir mit den polnischen Schülern nach Breslau, einer großen Stadt in Polen, gefahren sind. Wir haben uns Sehenswürdigkeiten angeschaut. Einen Vortrag über die Stadt haben wir den polnischen Schülern auch gehalten. Die Stadtrallye, die wir danach gemacht haben, war schön und spannend. Wir bekamen eine extra Aufgabe: In Breslau stehen überall kleine Zwerge mit denen wir ein Foto machen sollten. Wer am meisten Selfies mit Zwergen gemacht hatte, gewann diese Challenge. Als nächstes haben wir unsere Zeit in einer riesengroßen „shopping mall“ verbracht. Dann mussten wir auch schon wieder zum Hotel fahren. Den Abend haben wir zusammen ausklingen lassen.

Am Donnerstag haben wir den Unterricht unserer polnischen Gastschule besucht. Wir haben viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede bemerkt. Die SP3 hat im Gegensatz zu uns 45min-Stunden und danach jeweils 10 Minuten Pause.
In der Mensa haben wir alle Mittag gegessen. Es gab typisch polnische Gerichte: Barszcz und Pierogi. Als wir satt waren, haben wir in der Sporthalle Badminton, Hockey und Fußball gespielt. Dass hat sehr viel Spaß gemacht.
Am Abend war der Abschlussabend im Gemeinschaftsraum unseres Hotels. Wir haben zusammen Spiele gespielt, gelacht und geredet. Geschenke wurden ausgetauscht und am Ende mussten wir uns dann teilweise unter Tränen verabschieden.

Am Freitag haben wir unsere Rückreise mit dem Zug angetreten. Vorher haben wir uns noch mit Essen versorgt. Unsere Koffer wurden von Eltern und Lehrern zum Bahnhof gebracht. Zwei Schülerinnen verabschiedeten uns sogar noch auf dem Bahnsteig.

Die Reise war für alle sehr schön und ein Erlebnis. Wir freuen uns schon auf den geplanten Gegenbesuch unserer neuen Freundinnen und Freunde aus der SP3 im Frühling.

Hier geht es zur Berichterstattung auf der Seite der polnischen Partnerschule SP3 in Glogau:

0 Kommentare

Eine Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*