Schüler begeistert von Paris-Fahrt

Schüler begeistert von Paris-Fahrt

Am Montag, dem 17. Juni, machten sich die Schüler der beiden 8er-Französisch-Kurse zusammen mit ihren Lehrkräften Frau Britta Saar und Herrn Dr. Tim Reschke mit einem komfortablen Reisebus vom Bramscher Busunternehmen „Beckermann Reisen“ in der Frühe auf den Weg nach Paris. Der dreitägige Kurztrip wurde im Rahmen einer im Unterricht behandelten Lektüre eingebettet. So konnten die Schüler die darin thematisierten Handlungsorte und das beschriebene Pariser Stadtflair live erleben.

Schon nach der Ankunft gegen frühen Abend am Hotel, welches sich recht zentral nahe der Basilika Sacré-Coeur („Heiliges Herz“) befand, machte sich die Reisegruppe sofort auf, um Paris zu entdecken. Das erste Ziel war die über Paris emporragende Kathedrale – auffällig durch ihren neobyzantinischen Baustil mit weißer Farbe und den drei weißen markanten Kuppeln. Dort genossen die Schüler die tolle Aussicht und kamen in den Genuss eines „echten“ französischen Crêpes. „Der schmeckt ja ganz anders und viel besser als bei uns“, kommentierten einige Schüler begeistert. Nach einem Fußmarsch zurück zum Hotel endete der erste Tag mit diesen tollen ersten Eindrücken und machte Lust auf den nächsten Tag. Der nächste Morgen begann mit einem typisch französischen Frühstück – Baguette, Croissant und Konfitüre waren dabei. Danach ging es bei bestem Wetter direkt los in einen ereignisreichen und mit für die Schüler vielen neuen Erfahrungen vollgepackten Tag. Die erste Erfahrung des Tages machten die Schüler durch das für die Pariser meist genutzte öffentliche Verkehrsmittel, der Métro. „Ganz schön viel los hier“, waren die Schüler verwundert. In der anschließenden geführten Guide-Tour erkundeten die Schüler zu Fuß das Notre-Dame-Viertel und erfuhren von der Tourführerin viele interessante Details über die Geschichte dieses Viertels und der durch den Großbrand momentan restaurierten Kathedrale. Von da aus ging es weiter zum bekannten Museum „Louvre“, um den Innenhof mit der neumodernen Glaspyramide zu besichtigen. „Ah, hier war das doch, wo sich die Freunde in unserer Lektüre getroffen haben“, erinnerten sich ein paar Schüler. Über den Hinterhof des Louvres ging es weiter Richtung „Champs-Elysées“. Dabei durchquerten sie den pflanzen- und blumenprächtigen „Jardin des Tuileries“ (Tuileriengarten) und erholten sich durch Sonnenbaden an einem der erfrischenden Fontänen, wobei sie dabei durch den Anblick des sich am Ende der fast zwei Kilometer langen Avenue befindenden Triumphbogens („Arc de Triomphe“) abgelenkt wurden. Daher verwunderte es nicht, dass die Schüler dort unbedingt hinwollten und die imposante Prachtstraße mit ihren vielen teuren Markengeschäften beeindruckte.

Die bisherigen Eindrücke konnten allerdings von einer Sehenswürdigkeit getoppt werden: dem Eiffelturm – Wahrzeichen Frankreichs und Herz der Stadt. Zu Fuß entlang der Seine wurde er für die Schüler immer größer, sodass sie ihrem Ziel immer näher kamen – für einige sogar ihrem Traum: „Endlich geht mein Traum in Erfüllung, da mal drauf zu gehen“, sagte eine Schülerin voller Freude. Da die Schüler in einer guten körperlichen Verfassung sind, gingen sie zu Fuß die Stahl-Treppen hoch zur zweiten Etage. Der fleißige Lohn ihrer vielen Fußschritte war der bei Sonnenschein strahlend blauem Himmel klarer Ausblick über ganz Paris. „Ich hätte niemals gedacht, dass Paris so groß ist“, staunten die Schüler. Frau Saar und Herr Reschke erklärten den Schüler währenddessen, dass sie sich freuen könnten, überhaupt hier oben stehen zu können, denn es gab früher Befürworter – beispielsweise im Protest der Künstler – , die den Eiffelturm nach dem Ende der Weltausstellung von 1889 gerne wieder hätten abreißen lassen wollen, da er aus deren Sicht das Stadtbild verschandelte. „Gut, dass es nicht so kam“, erwiderten die Schüler.

Abgerundet wurde der tolle Tag mit einer ca. einstündigen Fahrt auf einem „Bateau-mouche“ – das Touristenschiff auf der Seine. Eben noch aus der Vogelperspektive konnten die Schüler nun die Stadt noch mal aus der Froschperspektive betrachten und auch unter die bekannten Brücken „Pont Alexandre III“ und „Pont Neuf“ fahren.

Am nächsten Tag gegen frühen Vormittag wurde die Heimreise wieder angetreten und die IGS Bramsche am Abend erreicht. Freudige Eltern empfingen umarmend ihre Kinder – alle sind wohlbehalten und voller neuer Erinnerungen, von denen sie noch lange erzählen werden, zurück.

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