IGS erweitert „Pfad der Erinnerung“

IGS erweitert „Pfad der Erinnerung“

Zwei zehnte Jahrgänge der IGS Bramsche haben dazu beigetragen, dass der Bramscher „Pfad der Erinnerung“ um eine neue Station gewachsen ist. Das stadtweite Projekt wird von jungen Menschen gestaltet und beleuchtet an verschiedenen historischen Orten, was in Bramsche zur Zeit des Nationalsozialismus geschah.

Schülerinnen und Schüler erarbeiteten den Text für die neue Informationstafel im Rahmen eines Projekttages zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar und sprachen diesen anschließend in einem Bramscher Tonstudio professionell ein.

Bei der feierlichen Einweihung der neuen Station am Nowotny-Denkmal in Epe erwartete die Jugendlichen ein umfangreiches Programm. Nach kurzen Reden von Bürgermeister Reiner Pahlmann und Ortsbürgermeister Volker Stuckenberg folgte ein interaktiver Vortrag der jüdischen Gemeinde Osnabrück. Geleitet wurde dieser von Ruth de Vries, der Tochter einer Holocaust-Überlebenden. Zudem brachte der Kantor der Gemeinde den Schülerinnen und Schülern religiöses Liedgut näher und gab so einen lebendigen Einblick in die jüdische Kultur und Religion.

Gefördert wurde das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Die IGS Bramsche freut sich, einen Beitrag zur Stärkung eines demokratischen und verantwortungsvollen Miteinanders geleistet zu haben und freut sich darauf, auch in den kommenden Jahren an dem wichtigen Ausbau des Projekts mitzuwirken.

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